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P5 "Nickneger" - 1. Hälfte 20. Jh. (Abb. 18) vorherige Seite

Der sog. "Nickneger" ist eine in guter Absicht verwendete, bei Jung und Alt bis fast in die Gegenwart hinein bekannte und beliebte Form der Spendendose zu Gunsten der Mission in Übersee. Geziert wird sie von einem "Negerkind" - hier sitzend, an den abgesägten Stamm einer Palme angelehnt -, das sich bei jedem Einwerfen der Münzen durch Kopfnicken beim (weißen) Spender bedankt. Zunehmende Gleichberechtigung der Völker und die Achtung der Christen vor den Lebensformen und religiösen Traditionen andernorts haben diese belustigende Form der Werbung für die Mission seit den 1960er Jahren mehr und mehr zum Verschwinden gebracht; mit dem Nebeneffekt, dass solche Zeugnisse unserer europäisch-christlichen Kultur vielfach verloren gingen und heute nur noch in wenigen Pfarreien existieren. vorherige Seite


Spendenbehälter des "Werkes der hl. Kindheit i(n) D(eutschland)" mit Sitz in Aachen - Kath. Kirchengemeinde St. Bartholomäus Windhagen.




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